Eine Skizze von einem Mönch aus dem Kloster Lingshed, sowie ein paar
Satellitenfotos von Google Earth waren neben 2 Übersichtskarten unsere
einzigen Informationsquellen, als wir die Tour antraten. Wir wussten so
ungefähr die Dauer und den Verpflegungsbedarf alles andere war ein
Geheimnis.
Mit einem Seidenschal wurden wir in Leh willkommen geheißen. Grund für die
ungewöhnliche Begrüßung war das Ladakh Festival, das in den ersten zwei
Septemberwochen stattfindet.
Tsering Dorje, ein Mönch aus Lingshed hielt gerade eine Puja in der Gompa
von Leh. Als wir ihm von unserem Vorhaben, durchs Tsarap-Tal zu wandern,
berichteten, hielt er gleich noch eine Puja, nur für uns.
Am Nachmittag war im Rahmen des Ladakh Festivals ein Polo-Spiel angekündigt.
Der sicherste Platz ist links neben dem Tschörten, den alle Spieler
ehrfurchtsvoll respektierten und im großen Bogen drumherum ritten.
Immer präsent: das Militär. Während des Kargil-Krieges 1999 waren in Ladakh
etwa 30.000 Soldaten stationiert. Somit war das Militär größter Arbeitgeber
in Ladakh. Heute finden deutlich weniger Menschen eine Beschäftigung beim
Militär seit Friedensverhandlungen mit Pakistan in der Kaschmir-Frage im
Gange sind.
Ein Klosterbesuch war für uns obligatorisch. Zumal hier, aufgrund des
Ladakh Festivals Anfang September, Maskentänze stattfanden. Eine
Gruppe Mönche läuft eine Ehrenrunde auf dem Klosterplatz mit dem Bild
des Dalai Lama auf ihren Schultern. Das Foto bekam anschließend einen
Platz im Schatten unter dem Klosterdach.
In den Maskentänzen, Cham genannt, wird der Sieg des Buddhismus über
den alten Geisterglauben dargestellt.
Die Maitreya-Gompa auf dem Namgyal-Tsemo-Hügel ("Sieges-Hügel") über
der Hauptstadt Leh. Räume, die Maitreya, dem Buddha der Zukunft als
Schutzgottheit, gewidmet sind haben die typische weinrote Farbe.
Auch wenn über 80 % der Menschen in Ladakh tibetischen Buddhismus
praktizieren, nahm die buddhistische Philosophie ihren Weg von Ladakh
nach Tibet. Und heute kann man in Ladakh mehr gelebten tibetischen
Buddhismus erleben als in Tibet selbst.
Die Lamdon Model School ist eine buddhistische Privatschule, die sich durch
Spenden finanziert. Hier haben Kinder der armen Landbewohner die
Möglichkeit, eine qualitativ bessere Ausbildung zu bekommen als in den
staatlichen Schulen Ladakhs.
Die Kinder übten gerade einen Tanz zum Parents’ Day ein. (Foto: H. Riedel)
Die letzte Chance nutzen, und noch mal den Luxus der Zivilisation genießen
bevor es in die Schluchten Zanskars geht. (Foto: H. Riedel)
Unser Taxi auf dem höchsten Punkt der Tour. Der Tanglang La ist mit 5317 m
zweithöchster befahrbarer Pass der Welt.
Nach nur zwei Tagen in Ladakh, waren mehr als 5000 m ü. d. M. definitiv
noch zu hoch für mich was sich durch Kribbeln in Armen und Beinen bemerkbar
machte. (Foto: H. Riedel)
Auf abenteuerlichen Bergstraßen ging es bis zur Whisky Bridge, über dem
Whiskey-Bach, bei den Ladakhi Nalla genannt.
Die Straße Leh – Manali wurde während des Kaschmir Konflikts gebaut, um für
militärischen Nachschub zu sorgen. Heute ist sie Hauptversorgungsroute nach
Ladakh und von Mai/Juni bis September geöffnet.
Böse Überraschung: Wir wollen kochen, unser Kocher jedoch nicht. Die Pumpe
ist defekt.
Für 15 Tage hatten wir Verpflegung in Form von Spezialnahrung eingekauft.
Was tun?
Ein bisschen Holz, ein Schluck Benzin. Und schon knistert ein Feuerchen
unter dem Kochtopf. Was die Stimmung enorm hebt. (Foto: H. Riedel)
Mit diesem Kompromiss konnten wir unsere Tour fortsetzen.
Der Tsarap Chu - einer der beiden Quellflüsse des Zanskars. Das Quellgebiet
des Tsarap liegt auf der Nordseite der Himalaja-Hauptkette in der Gegend
des Baralacha La (4891 m) und Shingo La (5100 m).
Mittagspause unter einem Felsüberhang im Tsarap-Tal.
Charlie und Oimel – Helgas Freunde, Begleiter und Weltverständiger auf
allen Touren.
Die neue Kochsituation erforderte auch zusätzliche Überlegungen bei der
Zeltplatzwahl. Reichten uns bisher Wasser und ein Platz, der einigermaßen
eben war und Schutz vor dem Wind bot, brauchten wir nun auch noch Holz.
Das, wenn es Not tat, auch mal zum Zeltplatz transportiert werden musste.
Und unseren Rucksäcken zu einer Portion Übergewicht verhalf.
Und falls kein Holz da ist, gibt es ja auch noch andere Dinge, die brennen.
Frühaufsteher bei der Arbeit. (Foto: H. Riedel)
Das Tsarap-Tal ist anfangs noch breit und gut zugänglich.
Die wenigen Brücken, die wir finden, führen meist auf Hochweiden der
Yaknomaden. Hier eine der guten Brücken. Die hält sogar.
Ob die auch wirklich hält ?? (Foto: H. Riedel)
Eine Tierfalle am Ufer des Tsarap. Mit Kadavern von Schafen und Ziegen
bestückt, soll sie Raubtiere wie Wölfe oder Schneeleoparden anlocken.
Springen diese dann in den Rundbau kommen sie nicht mehr heraus, aufgrund
eines leicht überhängenden Fallenrandes - die Falle hat zugeschnappt.
Das Tal des Tsarap verengt sich zusehends. Felsen ragen zu beiden Seiten
auf und bilden Schluchten.
Morgenstimmung hinter dem Dorf Satak. Das Wasser wurde hier zu einem
künstlichen See angestaut. So können die Einwohner Lehmziegel herstellen.
Bäume findet man in dieser Hochgebirgswüste selten.
Trinkwasserbäche hingegen gibt es genug.
Unsere erste Bachquerung bei Mone Leh, verlief noch recht gemütlich.
Immer wieder mussten wir mit Geröllbrocken zugeschüttete Bachbetten queren,
die sich weit in die Berge hinaufziehen.
Der Zara Chu ist der größte Nebenfluss des Tsarap auf unserer Tour.
Hier mussten wir durch. Zum Glück war der Wasserstand niedrig und wir
erreichten mit trockenem Hintern das andere Ufer. Falls der Wasserstand
eine Querung des Zara Chu nicht gestattet, bleibt nur der Umweg über
Murshun auf dem Südufer des Tsarap.
Von Regen- und Schmelzwasser ausgespülte Rinnen, tief in die Berghänge
eingeschnitten, ärgerten mich.
Das Dorf Murshun. Die letzten Einwohner von Murshun, Kormoche usw. haben
ihre Dörfer im Frühjahr verlassen. Bei Sarchu an der Straße Leh – Manali
versuchen sie sich nun eine neue Existenz aufzubauen.
An steilen Hängen mogelten wir uns über dem Fluss. Der Weg war meist nicht
mehr auszumachen und loses Geröll mahnte uns zur Vorsicht. (Foto: H.
Riedel)
Diese „Regenrinnen“ stellten oft extreme Hindernisse dar. Die Kanten waren
so steil und bröckelig, dass es für mich unmöglich war weiterzulaufen.
Hinter Murshun findet sich eine der traditionellen, aber weniger Vertrauen
erweckenden Hängebrücken. Tiere können über diese Brücke nicht laufen.
Manche Menschen - so wie ich - auch nicht.
Bevor es an den Aufstieg zum Goltunta La ging, hieß es noch mal Trinkwasser
auffüllen. Weiter oben würde nichts mehr kommen. (Foto: H. Riedel)
Vom relativ grünen Tsarap wechseln wir in eine unwirtliche, karge
Berglandschaft des Zanskar-Gebirges.
Zelten im Geröllfeld auf etwa 5000 m unterhalb des Passes.
Goltunta La – mit über 5100 m einer der höchsten Pässe unserer Tour. Die
Fähnchen im Goltunta La lagen am Boden, damit sie wieder flattern können
und uns die Dämonen wohl gesonnen sind, stellen wir sie auf.
Der Bergsee Tok Phu beim Abstieg vom Goltunta-Pass tief unter uns. Seen wie
dieser sind im Zanskar-Gebirge selten.
Über das Izoah-Plateau, erreichen wir den Nialo Kontse La, den kleineren
Bruder des Goltunta La.
Bunte Zoah-Sträucher unterhalb des Nialo Kontse La. (Foto: H. Riedel)
Die Sträucher sind für die Ladakhis ein begehrtes Viehfutter. Im Herbst
werden sie nach der Ernte gesammelt und zum Trocknen auf die Dächer der
Häuser geschichtet.
Steiler Aufstieg zum „Fossilien-Pass“. Der Normalweg nach Tantak war
aufgrund einer zerstörten Brücke nicht passierbar.
Das Tal des Niri Chu, in einem Tagesmarsch kann man Phuktal erreichen.
Tantak – das Dorf besteht aus zwei Wohnhäusern, einer Gompa und mehreren
Tierställen.
Tantak Gompa – ein Mönch aus dem Kloster Phuktal betreut die kleine rund 750
Jahre alte Dorfkapelle.
Ob ich mich an frischen Schafjoghurt gewöhnen würde, kann ich nach einem
Schälchen noch nicht mit Sicherheit sagen. (Foto: H. Riedel)
Drei unscheinbare Tschörten markieren den Eingang zur Schlucht nach Shade.
Die Gerstenfelder stehen hier in voller Reife, unser Besuch fiel mitten in
die Erntesaison.
Tsering Wandis, der Amchi von Shade. Was soviel wie ein Ladakhischer
Dorfarzt ist.
Thukjay, der Lehrer aus Shade, wird uns durch das Tal des Shingri Chu
begleiten. Einen besseren Guide hätten wir nicht finden können. (Foto:
Helga Riedel)
Auf und ab ging es im Niri Chu-Tal hinter Shade. Lustige Felsformationen
prägen die Landschaft.
Insgesamt mussten wir den Shingri Chu 13 mal queren. Ohne Thukjay
wahrscheinlich noch öfter.
Das Tal des Shingri Chu ist nur im Herbst begehbar, wenn der Wasserstand am
niedrigsten ist. Im Winter ist der Weg aufgrund der Schneemassen nicht
passierbar und bei hohem Wasserstand ist eine Flussquerung lebensgefährlich.
Wo es sich anbot, lief Thukjay am Ufer entlang, was nicht immer meine
Zustimmung fand :)
Unser Tagesziel heißt Salang tak tak, ein Yak-Camp. Hier schneiden Ladakhis
Weidenholz zurecht, dass für Bauzwecke und Haushaltsgegenstände wie Besen
verwendet wird.
Auf dem Weg zum Stongde La. Die Viehherden stehen kurz vor ihrem
Abtrieb in die Dörfer.
Kurz vor dem Aufstieg zum Stongde La, verabschieden wir uns von Thukjay.
Immerhin erreicht auch der Stongde Pass eine Höhe von über 5100 m, viel
Trinken war also angesagt. (Foto: H. Riedel)
Das vom Wind gepeitschte Plateau im Pass ließ uns nicht allzu lang
verweilen.
Gebetsfähnchen sind ein typisches Wahrzeichen in jedem Pass. Auf die bunten
Stofffetzen sind Gebete gedruckt, die nach buddhistischem Glauben das
Windpferd „Lung-Ta“ in den Himmel trägt, um die Dämonen der Täler zu beiden
Seiten des Passes zu besänftigen.
Blick vom Stongde Pass, 5140 m hoch. Ab hier geht es in das Tal des Zanskar
Flusses und damit in ein dichter besiedeltes Gebiet von Ladakh. Die meisten
Trekkingtouristen laufen auf dieser Route von Süd nach Nord bis ins Industal.
Das Kloster Stongde über dem Zanskar-Tal. Es wurde von Lama Lhodak Marpa
Choski Lodos 1502 gegründet und wird auch Marpaling genannt.
Ein alter Stupa über dem Zanskar-Tal. Majestätisch erheben sich die Gipfel
der Himalaja-Hauptkette am Horizont.
Unter uns das Dorf Stongde und der Beginn des Zanskar-Flusses, gebildet
aus den Flüssen Tsarap (l) und Doda (r).
Auf der Straße nach Zangla. Über 20 km sind es von Stongde bis zur alten
Hauptstadt des Königreichs Zanskar. (Foto: H. Riedel)
Die Straße beim Bergdorf Tsazar. Die Straße endet heute kurz vor der
Mündung des Oma Tokpo-Flusses in den Zanskar. Irgendwann soll sie durch die
komplette Zanskar-Schlucht führen und so das Industal mit Padum, der
Hauptstadt der Region Zanskar, verbinden.
Wenige Brücken überspannen den Fluss. Bei Honia wechseln wir das Ufer.
(Foto: H. Riedel)
Mittagspause in Hanumil. (Foto: H. Riedel)
Der Zanskar hinter Hanumil. Felsen ragen zu beiden Seiten auf und bilden
den Eingang zur Zanskar-Schlucht.
Aufstieg bei Sonnenuntergang zum Parfi La.
Oft sind die Wege provisorisch mit Steinen befestigt.
Eine wackelige kleine Holzbrücke zieht sich über den Oma Tokpo, auf Deutsch
Milchfluss genannt, aufgrund seiner milchigen Farbe. (Foto: H. Riedel)
Die Snertse-Schlucht. Hier haben die Regenfälle im August besonders
heftig gewütet.
Auch verlassene Yak-Camps könne als Feuerholzspender dienen. (Foto: H.
Riedel)
Im Tal des Todes.
Gebetsfähnchen und Mani-Steine auf dem Hanuma La. Wer an den Mani-Steinen
vorbeigeht, wird durch das eingemeißelte Gebet gesegnet.
Pferdekarawanen ziehen in Richtung Lingshed. Die Tiere tragen das Gepäck
der organisierten Touristengruppen auf der so genannten
„Großen Zanskar-Durchquerung“ von Darsha nach Lamayuru.
Herbststimmung in Lingshed. Die Felder sind bereits abgeerntet. Im Sommer
leuchten sie wie grüne Oasen in der sonst kargen eintönigen
Gebirgslandschaft hervor.
Berghänge im Abendlicht über Lingshed.
Motups Kinder in Lingshed.
Was lernen wir heute? (Foto: H. Riedel)
Wie baue ich ein Zelt auf! (Foto: H. Riedel)
Für zukünftige Zanskari-Guides eine lehrreiche Lektion wie ich finde :-)
(Foto: H. Riedel)
Bei Motups Familie in Lingshed. Zur Begrüßung gab es Kataks weiße
Seidenschals die Glück bringen sollen. Alle Kinder besuchen die
Solarschule-Lingshed.
Etwa 70 Mönche aus Familien von Lingshed und den umliegenden Dörfern leben
hier im Kloster.
Cola in Lingshed ist neu. Noch vor eineinhalb Jahren gabs hier nur
Buttertee und Chang. Die Welt ist doch im steten Wandel begriffen.
(Foto: H. Riedel)
Tschörten im Murgum La auf etwa 4100 m.
Auf dem Weg nach Gongma. Im Winter brauchten wir mehr als 10 Stunden bis
zum Ziel. (Foto: H. Riedel)
Herbstimpressionen
Gongma auf etwas über 4000 m zwischen den Pässen Murgum La und Kiupa La
gelegen. Hier lebt Tsetang mit seiner Familie.
Die Einwohner von Gongma sammelten Viehfutter für den Winter. Die Zeit ist
knapp, denn schon bald wird der erste Schnee die Bergdörfer heimsuchen.
Gemästet wurden wir in Gongma mit Papa, einem Brei aus Tsampa, dem
gerösteten Gerstenmehl und Grundnahrungsmittel der Ladakhi.
Und danach gab's Buttertee zum Nachspülen.
Und wenn was übrig blieb? Kein Problem! Auf der Sonnenmikrowelle war das
Essen schnell wieder warm gemacht. (Foto: H. Riedel)
Helga macht sich nützlich, indem sie beim Ausschmücken des Hauses mit
Gerstenähren hilft. Anlass ist ein Festessen zum Dank für die erfolgreiche
Ernte.
Tschörten neben aufgespießtem Yakschwanz. Yak-Schwänze an langen Holzspießen
begegneten wir häufiger. 108 sollen es sein. Das entspricht der Anzahl der
Bände des Kanjur, der Sammlung buddhistischer Gebetstexte.
Sonam Chospel, unser unermüdlicher Chadar-Begleiter und seine Frau
Shrintoma mit den beiden Töchtern Yangdon und Angmo.
Die Küche ist der Raum im Haus in dem sich die Ladakhische Familie
normalerweise aufhält. Das Kochen ist ein Akt der sich über mehrere Stunden
hinziehen kann und somit ist es durchaus üblich, dass erst gegen 10 oder 11
Uhr Abends gegessen wird.
Angmo, die jüngste Tochter von Chospel und Shrintoma.
Die Wassermühle von Gongma. Hier entsteht bald die berühmte Tsampa.
Die Oma, Skalsan Dolma, kümmert sich um die Tiere, während der Rest des
Dorfes Viehfutter sammelt.
Unsere Gongma-Familie. Wir müssen weiter. Tsetan wird uns noch bis zum
Sengge La mit zwei Eseln begleiten.
Vom etwa 4400 m hohen Kiupa La, sieht man hinunter zum Dorf Yulchung.
Bizarre Felswände leuchten im Licht der untergehenden Sonne.
Nachthimmel über dem Zanskar-Gebirge. Der Herbst ist die Zeit mit den
geringsten Niederschlägen und so beschert er uns oft sternenklare Nächte.
Über dem Dorf Yulchung geht es am nächsten Morgen zum 5000 m hohen
Sengge La – dem Löwen-Pass.
Tief hinunter bis Nieraq im Zanskar-Tal geht der Blick beim Aufstieg zum
Pass.
Im Sengge La, hier hieß es nun auch Abschied nehmen von Tsetan. Er musste
zurück nach Gongma.
Pass an Pass und Gipfel an Gipfel reiht sich bis zum Ende der großen
Zanskardurchquerung in Lamayuru.
Wir wählten eine Abkürzung und folgten einem Hochtal bis zur Schlucht nach
Machu.
Eine Karawane in der Machu-Schlucht.
Der Weg durch die Schlucht war nicht auf unserer Karte verzeichnet.
Der Vorteil des Weges bestand in einer Zeitersparnis von etwa 2 Tagen
gegenüber dem klassischen Weg durch die Bergdörfer Fotoksar und Honupatta.
Auf 25 km Länge soll die Straße die Dörfer Fanjila und Fotoksar verbinden.
Direkt sollen davon 259 Menschen aus den Dörfern Fotoksar und Sumdoo
profitieren. Indirekt noch einmal 287 Menschen aus Yulchung und 771 aus
Lingshed.
Bei Sumdo beginnt die Straße nach Fanjila. Unser Wildnistrip geht zu Ende.
Trotz aller Abenteuer hatten wir es nach insgesamt 20 Trekkingtagen
geschafft. Kurz vor Vier Uhr Nachmittags erreichten wir das Dorf Fanjila
und 5 Minuten später fuhr ein Auto zurück nach Leh.